06.01.2026
Studienerfahrung von Sr. Ignatia (Juniorin)
In stiller Dankbarkeit betrachte ich die Spuren der Gnade Gottes in meinem Sendungsauftrag durch die Ordensgemeinschaft. Ich habe mein Pharmaziestudium abgeschlossen und stehe nun kurz vor meiner Abschlussarbeit. Während meines Sozialpraktikums im Dorf Rejosari, Kudus (vom 12. Januar bis zum 12. Februar), habe ich gelernt, das Antlitz Gottes in der Gemeinschaft zu erkennen.
ER war präsent im Lachen und in der Müdigkeit, die ich mit zehn Freunden in der Gesundheitsstation teilte, in den herzlichen Begrüßungen der Menschen, in den arbeitenden Händen und den sich öffnenden Herzen. Durch einfache Dienste wie die Erziehung zur Gesundheit, die Begleitung der Gesundheit von Kindern und die Versorgung älterer Menschen wurde mir bewusst, dass Dienen ein Gebet ist, das Wirklichkeit wird.
Dort erweckt Gottes Liebe den Mut, sich um andere zu kümmern, die Demut, zuzuhören, sowie die Freude, in geschwisterlicher Verbundenheit und über Glaubensgrenzen hinweg gemeinsam unterwegs zu sein.
Möge diese Erfahrung mich darin bestärken, Zeugin der Liebe Gottes zu sein – treu in jedem Sendungsauftrag und im Vertrauen auf seine Vorsehung, die niemals zu spät kommt.